Kaninchenrilette

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Hallo ihr Lieben,

jetzt gehts mal ins Detail von meinem Weihnachtsmenü und zwar erzähle ich euch jetzt wie ich das Kaninchenrilette gemacht habe.

Ich habe 4 Kaninchenkeulen in einen großen Topf gegeben, 3 Blätter Lorbeer dazu, ordentlich grob gemalenen Pfeffer und Meersalz. Ein Bund Suppengemüse (Lauch, Karotte, Sellerie) und zwei dicke Zwiebeln putzen und grob zerkleinern. Ein großer oder zwei kleine Äpfel halbieren und entkernen. Alles in den Topf und mit 1,25L Wasser begießen.

Köcheln lassen. Und zwar so lange bis kein Wasser mehr da ist und das Fleisch vom Knochen fällt, das hat bei mir so gute 4 Stunden gedauert. Wenn das Fleisch noch nicht faserig abfällt nochmal Wasser zugeben und weiterkochen. Abkühlen lassen.

Das Fleisch aus dem Topf heben und vom Knochen zupfen, dabei am besten mit den Fingern etwas „zerdrücken und verzupfen“ so das es wirklich faserig wird.

Ich habe aus dem Rest der im Topf blieb (Gemüse usw) und etwas Fleisch eine Suppe gemacht, weil da noch so viel Geschmack drin war und diese Suppe war wirklich lecker, manche werfen es aber auch weg, das darf jeder selbst entscheiden.

Jedenfalls brauchen wir jetzt wieder einen großen Topf, da hinein kommt das Fleisch und Gewürze nach belieben, ich habe ordentlich Thymian und Knoblauch dran gegeben und richtig viel Pfeffer und Salz, macht lieber etwas mehr als ihr denkt, weil im kalten zustand schluckt das ganz viel Geschmack. Ich habe außerdem etwas von der Gemüse-Apfel-Masse dazu gegeben.

Ein Päckchen Schmalz (250g) dazugeben (wenn man fettiges Fleisch wie Entenbrust nimmt braucht man das nicht, dann verwendet man das eigene Fett, aber das Kaninchen war sehr mager) und alles gut kochen lassen, es sollte dann gut riechen, ich habe es so etwa 20min. blubbern lassen. Immer umrühren und bitte vorsicht, das ist wahnsinnig heiss.

Jetzt sollte alles eine etwas breiige Masse sein, die darf dann in Gläser umziehen und ist recht lange im Kühlschrank haltbar.

Sehr lecker auf Brot mit Zwiebelringen oder wie in meinem Menü auf Puffern.

Das wars, eigentlich einfach, aber ganz schön viel pulerei 😉 und sehr lecker.

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