Weihnachtsmenü der Nachtisch

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Zum Nachtisch gab es dann ein Tiramisu-Eis.

Eigentlich hätten da Himbeeren dazu sollen, die hab ich vergessen, dann wollte ich den Granatapfel entkernen, der war innen verschimmelt… zum Schluss gabs eben Orange dazu. War auch gut.

Das Eis geht ganz einfach. 40%iger Quark (eigentlich Mascarpone aber die hab ich nirgends bekommen) mit Puderzucker, Vanille und etwas Tonka cremig rühren. 400g Sahne schlagen und unterheben. In eine Auflaufform etwas Creme geben, dann Löffelbisquits kurz in Caro-Kaffee (normal kommt normaler Kaffee mit Likör zum Einsatz aber es haben Kinder mitgegessen) tauchen und auf die Creme setzen. Darauf wieder Creme und wieder eingetauchte Bisquits… so lange bis alles verbraucht ist, dann ab in die Tiefkühltruhe.

Das wars von meinem Weihnachtsmenü 🙂 ich freu mich schon auf nächstes Jahr.

 

Weihnachtsmenü Hauptgang

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Sooo… der Hauptgang ist jedes Jahr gleich oder ähnlich…

es gibt Lachs auf Paprika-Zitronengemüse aus dem Ofen (und das schmeckt so lecker!!!) dieses Jahr kein ganzer Lachs sondern solche Stücke weil da weniger Gräten drin sind.

Dazu gibt es immer Schlesischen Kartoffelsalat. Der ist mit Ei, Karotten, Gürkchen und Schinken.

So lecker ❤

 

Weihnachtsmenü Zwischengang

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Der Zwischengang war im vorhinein sehr viel Arbeit.

Ich habe zwei Platten mit Fingerfood gemacht beginnen wir mit der ersten…

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Hier habe ich einen Paprika-Zug gemacht 🙂 Meine Nichte meinte aber das die Karotten runtergefallen wären ^^ also so richtig erkennbar war es wohl nicht.

Allerdings transportiert dieser Zug lauter Leckereien… Zuckerschoten, kleine Tomaten und diese Violetten Karotten und außerdem salzsauer eingelegtes Kraut, das war irgendwie der Renner und war schnell vernascht.

Dann gibt es auf dem Tellerchen noch selbstgemachtes Sauerkraut umwickelt mit Speck und abgebraten, das hat auch lecker geschmeckt.

Daneben sind Champignons, gebraten, abgelöscht mit Sojasoße und etwas Essig, darauf ein kleines Häufchen Bärlauchpesto.

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Auf diesem Brett sehr ihr links Schwarzbrot mit etwas Meerrettich und meinem selbstgetrockneten Rinderschinken, darauf eine eingelegte Bärlauchblütenknospe.

In der Mitte sind Kartoffel-Maronen-Pufferchen (Kartoffeln und Maronen kochen, stampfen, abkühlen, zwei Eier rein, Gewürze, alles verrühren und ausbacken) mit Kaninchenrilette und einer salzsauren Rotebeete obendrauf.

Und rechts ist Schwarzbrot mit etwas Schmalz und etwas selbsteingekochtem Frühstücksfleisch. Darauf eine getrocknete Kirschtomate, eingelegt mit Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl.

Ich denke ich mache das selbe nochmal zu Silvester, da bin ich bei meiner Nachbarin.

Falls euch ein Rezept besonderst interessiert schreibt gerne dann weis ich was ich als nächstes schreibe 🙂

Weihnachtsmenü Vorspeise

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Weiter gehts natürlich mit der Vorspeise…. eine Tomatencremesuppe.

Da diese meine Schwester im Thermomix gemacht hat und ich nebenher grade den Zwischengang vorbereitet habe hab ich leider nicht mitbekommen wie sie sie gemacht hat.

Aber sie war super lecker! Mit frischen Tomaten und vielen Kräutern.

 

Weihnachtsmenü Aperitiv

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Hallo ihr Lieben,

tatsächlich gibts mich auch noch… und was wäre ein besserer Grund als das Weihnachtsessen um endlich mal wieder was zu schreiben?

Los gehts… der Aperitiv war alkoholfrei und selbst erfunden.

Dafür die schönen Gläser mit Minze-salz (Meersalz mit Minzeblättern mörsern und trocknen) dekorieren, eine Salatgurke schälen und mit dem Sparschäler in lange „Nudeln“ schälen… in jedes Glas 2-3 Gurkennudeln geben.

Limetten auspressen und in jedes Glas 2TL Limettensaft geben und 2EL Ingwersirup und wer mag ein Scheibchen Ingwer.

Nun mit Tonicwater oder für kleine Kinder und stillende Mamas mit Ginger Ale.

Den Ingwersirup habe ich am Tag vorher gemacht, dafür ein Glas Wasser und die gleiche Menge Zucker mit einem großen Stück Ingwer (in feine Scheiben geschnitten) aufkochen und die Nacht über ziehen lassen.

Wir fanden diesen Cocktail sehr lecker, wer Alkohol dazu will kann sehr gut mit einem Gin „aufpimpen“

Was habt ihr so zu Weihnachten getrunken?

Zweierlei Kartoffelfocaccia

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Hallo,

die letzten paar Tage war ich sehr viel in meiner Küche… unter anderem war ich für das Brot zuständig für die Geburtstagsparty meiner Schwester… unter anderem habe ich Kartoffelfocaccia gemacht, die inspiration habe ich von Glasgeflüster aber auch hier wieder etwas abgeändert und vor allem „Mit was drauf“ …

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500g Weizenvollkornmehl, 500g Dinkelmehl und 500g Weizenmehl, 3 Päckchen Trockenhefe, 300g Kartoffelpüreepulver, 2EL getrockenete (oder frische) Kräuter, 1,5 Esslöffel Salz und nochmal soviel Zucker vermischen und mit 1,5L lauwarmem Wasser verkneten und halbieren. In zwei großen Schüsseln über Nacht in den Kühli stellen.

Kurze Geschichte: Ich hab das alles in meiner großen Salatschüssel auf den Balkon gestellt. Paar Stunden später kuck ich zufällig hin… und dachte ich seh nicht richtig! Meine Salatschüssel hat einen Deckel mit noch einem kleinen Deckel in der Mitte (könnt ihr euch vorstellen wie ich das meine???) und der halbe Teig ist oben aus dem Loch rausgequollen und lag quasi auf dem Deckel :-P… dann hab ich ihn halbiert und das war dann super.

Am nächsten Tag alles nochmal gut durchkneten. Dann je eine Hälfte auf ein Backblech mit Backpapier ausrollen bzw. ich habe es mit Olivenöl eingeölt und mit den Händen in Form gedrückt. Dann nach belieben belegen und viele kleine „Dellen“ mit einem Holzlöffel in den Teig machen und mit Olivenöl begießen (ja, bitte nicht sparen!!!) und ebenfalls großzügig mit grobem Meersalz bestreuen.

Nun 15min bei 200°C und danach 20min bei 175°C backen. Fertig. Ich würde allerdings diese Teigmenge das nächste mal für 3 Bleche verwenden da ich die Fladen doch recht dick fand.

Ich habe ein Blech mit halbierten Weintrauben gemacht und bestreut mit getrocknetem Salbei und Rosmarin. Dazu einfach frische Weintrauben waschen und halbieren und in den Teig drücken. Kräuter drüber, großzügig Salz und Olivenöl drauf verteilen.

Und ein Blech hab ich zur Hälfte mit karamelisierten Zwiebeln belegt… dazu eine große Zwiebel in Ringe schneiden mit etwas Olivenöl in einem kleinen Töpfchen anbraten, dann gute 2EL Honig dazu, etwas bruzzeln lassen und drei Knobi zehen dazudrücken. Damit dann den Teig belegen (war leider zu wenig fürs ganze Blech) und ordentlich groben Pfeffer und grobes Meersalz drüberstreuen. Die andere Seite hab ich Pur gehalten mit Salbei, Rosmarin und Oregano. Dazu eben Meersalz und Olivenöl.

Ja, also das mit den Trauben (vielen dachten es wären Kirschen :-)) und den Zwiebeln wurde sehr sehr gelobt, was mich natürlich voll gefreut hat. Eigentlich ist es ja ein Sommeressen für mich, für den Balkon, Abends zu nem Glas Wein und bischen Schinken (da ich ja keinen Käse mag…) aber bei mir ist ja wunderschönstes Frühlingswetter 🙂

Viel Spaß beim nachbacken wünscht…

Claudi

Geburtstagsminikuchen – ein Drama

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Hallo,

da alles ein Desaster war gibts kein Rezept.

Ich wollte diese Minikuchen machen, dafür hab ich ein beliebiges Muffinteig-rezept aus dem Netz gesucht und in den Teig noch gefrorene Himbeeren gerührt. Das hat super geklappt. Die Förmchen hab ich 2/3 gefüllt und sie sind mega aufgegangen. So weit das sie zusammengewachsen sind und nichtmehr schön waren. Ich wollte alle mit weissem Guss und Pistazienkernen verschönern und zusätzlich wollte ich schnelle Cake-Pop-Bienchen machen.

Achtung… jetzt kommt das Drama…

das ganze war ja für den 2. Geburtstag meiner NIchte gedacht… sie liebt Biene Maja, deswegen die Bienchen. Also hab ich nach einem schnelle-Cake-Pops-Rezept Butterkekse pulverisiert und mit Doppelrahmfrischkäse und etwas Marmelade gemischt. Da ich Vollkornkekse genommen habe sa das ganze schon farblich eher nicht so schön aus… nun hab ich das ganze in längliche Kugeln gerollt… in den Kühli gestellt. Soweit so gut, alles klebte ganz wunderbar. Auch auf dem Stiel blieben sie wunderbar kleben.

Nun habe ich versucht weisse Schoki gelb einzufärben… keine chance. das ganze wurde plötzlich hart und nie mehr weich 😦 also schnell einen Zuckerguss zusammengerührt, gelb eingefärbt und mit etwas Sahne deckend gemacht. Aber es wollte nicht an den Kugeln kleben… 5min. später triefte und tropfte es immernoch klebrig… was für eine wahnsinnige Sauerei!!! Alles klebte, die Kugeln die vorher schon aussahen wie etwas was man NIEUNDNIMMER essen will sahen jetzt aus wie etwas das man NIEUNDNIMMER essen will MIT ekligschleimiggelblichem Überzug. Deutlicher werde ich jetzt nicht.

Ich war so frustriert 😦 ich habe eins der Kügelchen probiert… und es lag tonnenschwer in meinem Magen. Ich glaube wenn man 2 davon essen würde kann man 3 Wochen nicht auf Toi… ich habe überlegt sie an die Bundeswehr zu verkaufen als trocken-not-nahrung oder so.

Jedenfalls wenn etwas scheisse aussieht und genauso schmeckt (stimmt nicht, der geschmack war gut aber die Konsistenz… als würde man Ton essen) …ich hab ein paar Frusttränchen zerdrückt und den ganzen Mist in den Abfall geworfen…

die Kuchen hab ich dann mit der restlichen gelben Glasur und den Blümchen verziert… alle haben mich gelobt, is klar, was soll man denn sonst auch sagen „Mensch, Claudi, deine Kuchen sehen heute aber schlecht aus…“ :-/

schade ich hätte so gerne etwas schönes für meine kleine Nichte gemacht 😦 immerhin waren Himbeeren drin.

Habt ihr schonmal Cake Pops gemacht? Also für mich ist dieses Thema durch…

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Spinat-Semmelknödelschnitten

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Hallo,

noch ein Rezept das ich abgekuckt habe… von der Giftigenblonden

250g Weißbrotwürfel

3 Eier

100g Blattspinat (ich habe TK genommen den aufgetaut und gut ausgedrückt)

Salz, ordentlich Pfeffer und Muskatnuss

40g Butter

1 Große Zwiebel

1 Tasse warme Milch.

Ich habe es wie immer etwas abgeändert. Für mich gehören Zwiebeln in Semmelknödel, darum habe ich eine große Zwiebel gewürfelt und in der Butter angeschwitzt. Die Milch habe ich einfach dazugegossen so war sie schon lauwarm.

Die Zutaten einfach vermischen und in eine gebutterte Auflaufform geben. Ich habe sie zugedeckt weil mir der Teig etwas trocken vorkam (das nächste mal nehme ich mehr Milch) und bei 170°C ca 20min. backen. Ich habe Umluft genommen.

Ich habe dazu ein kurz gebratenes Rindersteak gegessen und kurz angebratene Zuchini. War sehr sehr lecker und in der TK wartet noch ein schnelles Essen auf mich 🙂 …das werde ich auf jeden Fall öfter kochen ❤

Liebe Grüße

Claudia

Zimtschneckenkuchen

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Hallo,

jetzt möchte ich euch den Zimtschneckenkuchen zeigen den ich leicht abgewandelt hab von ZuckerZimtundLiebe

und zwar geht der so…

225g zimmerwarme Butter

200g Zucker

1Prise Salz

4 Eier

325g Vollkornmehl

1Päckchen Backpulver

ca. 100mL Milch

etwas Tonkabohne gerieben

Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. In einer anderen Schüssel Mehl, Salz, Tonkabohne und Backpulver mischen, zusammen mischen und zur Eiermischung geben. Da ich Vollkornmehl genommen habe braucht man etwas mehr Feuchtigkeit also Milch dazugeben bis ein geschmeidiger, zäh-flüssiger Teig entstanden ist.

In einer Tasse 60g Zucker und 1EL Zimt mischen.

In eine Kastenform (gebuttert und gemehlt) 1/3 des Teiges füllen. Dann 1/3 der Zimtmischung draufgeben und ich habe noch eine Hand voll geraspelter Haselnüsse drübergestreut. Nun wieder 1/3 des Teigs, etwas glattstreichen und wieder 1/3 Zimtzucker und Nüsse und den Rest des Teigs drauf und den Rest des Zimtzuckers und Nüsse obendrauf.

Bei 180°C Umluft etwa 1 Stunde backen, Holzstäbchenprobe machen und 10min. nachwärme geben.

Lecker!!!

Danke für das tolle Rezept auch wenn ichs etwas abgeändert habe hat es allen sehr sehr gut geschmeckt 🙂

Liebe Grüße

Claudia

Hallo,